2018

2018 - Unsere Botschafterin auf Zeit vor Ort

Unsere Botschafterin vor Ort!

Anabels Reiseblog

Wie schon unter Aktuelles von ihr selbst berichtet, wird Anabel in diesem Jahr für drei Monate nach Marangu und speziell zur Makomu Secondary School reisen.

In dieser Zeit ist sie unsere Botschafterin vor Ort und wird uns über ihre Erlebnisse in einem Reiseblog auf dem Laufenden halten. Der direkte Weg zu ihrem Blog geht über diesen Link: Anabel is far away.
Mit ersten Einträgen ist ab dem 9. Juli 2018 zu rechnen. Viel Freude beim Lesen!

2017

Willkommen in Deutschland!

2017 - Erster Gegenbesuch aus Tansania

Mit großzügiger Unterstützung durch die Kirchengemeinde Rosengarten, den Kirchenkreis Hittfeld und die Landeskirche Hannovers ist es unserer Tansania Gruppe gelungen, im Rahmen des Kooperationsprojektes von Offener Jugend und Oberschule Rosengarten eine Lehrerin und einen Lehrer von einer unserer Partnerschulen aus Marangu – Tansania einzuladen. Möglich wurde dies aber auch durch jede Menge organisatorischer Arbeit durch den Diakon im Ehrenamt, Olaf Schröder.

Text: Ulrich Ohm

Vom 8. bis 21. September 2017 waren Mary Gladstone Masuki und Henry Nasson Mkiti hier in Deutschland, um unser Land, aber ganz besonders auch unsere Gemeinde und die Oberschule kennenzulernen. Untergebracht waren sie privat bei Saskia Ogoniak und mir. Gemeinsam hatten wir mit einigen anderen aus der Tansania Gruppe 2016 die Makomu Secondary School besucht. Daher kannten wir Mary und Henry bereits persönlich. Mary ist stellvertretende Schulleiterin und Fachlehrerin für Englisch und Kisuaheli, der in ganz Ostafrika verbreiteten Verkehrssprache. Henry ist der Mann für Mathematik, Physik und Technik.

Morgens noch in Tansania und am Abend bereits am feierlich vorbereiteten Abendbrottisch, so schnell geht das heute. Alle waren ein wenig aufgeregt, haben doch auch wir Neuland betreten. Der Wunsch war, unseren Gästen einen herzlichen und angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Dabei sollten sie vieles kennenlernen, gleichzeitig sollte aber auch eine Atmosphäre der Begegnung auf gleicher Augenhöhe entstehen. Vielleicht wäre es möglich über Themen zu sprechen, die über rein Sachliches hinausgehen, Themen, wo man sich auch persönlicher austauscht.

Am Samstag stand mit dem Büsenbachtal und der Heideblüte erst mal Entspannung auf dem Plan, leider bei regnerischem Wetter, aber das gehört auch dazu.
Der Sonntag begann beim Diakoniegottesdienst in der Thomaskirche in Klecken, der wunderbar von Pastorin Frau Blaffert vorbereitet worden war. Das erste gemeinsam gesungene Lied „Morning has broken“ traf so richtig unsere und die Stimmung der angereisten Gäste. Im Anschluss gab es gute Gespräche beim Kirchenkaffee und danach konnten Mary und Henry noch einen Taufgottesdienst erleben.
Die nächsten Tage waren dann bestimmt durch tägliche Besuche an der Oberschule Rosengarten. Zur Begrüßung gab es von den Kindern einstudierte Lieder, weiter dann ein Frühstücksbuffet mit einigen Kollegen und erste Gespräche. Viele Hospitationen bei fast allen Lehrkräften standen auf dem Plan und an Stellen, wo die Unterrichtsbeobachtung zum Verstehen nicht mehr ausreichte, wurden von den Begleitern Erklärungen ins Englische übersetzt. Ganz besonderes Interesse galt natürlich den Fächern Englisch, Mathematik und den Naturwissenschaften. Insgesamt waren unsere Gäste sehr beeindruckt vom gesamten Schulalltag und einigen ganz besonderen Stunden wie z.B. der Stunde mit dem Schulhund.
Am Freitag lernten unsere Gäste dann Hamburg kennen, am Samstag stand ein Ausflug an die Nordsee nach St. Peter Ording auf dem Programm.
Wir hatten, als wir in Tansania waren, unter anderem einen Kindergottesdienst besucht und waren sehr angetan von der lebhaften Gestaltung. Mary und Henry interessierten sich daher auch dafür, was bei uns abläuft und so waren sie am Sonntag dann Gäste im Kindergottesdienst in der Nenndorfer Kreuzkirche. Die Kinder konnten so auch eine genauere Vorstellung davon bekommen, wofür Ihre Kollekte, die für Projekte in Tansania vorgesehen ist, verwendet wird.
Weitere Programmpunkte waren Lüneburg, das Freilichtmuseum am Kiekeberg sowie der Wildpark Schwarze Berge, außerdem ein Besuch der Grundschule in Nenndorf.
Mary und Henry waren an allem sehr interessiert und es waren auch für die anderen Begleiter tolle Erfahrungen, mit den beiden unterwegs zu sein. Bei allen Programmpunkten wurden unsere Gäste von Mitgliedern unserer Tansania Gruppe, z.T. aber auch von Lehrerinnen und Lehrern der Oberschule begleitet.

Natürlich lässt sich nicht alles wiedergeben, was wir in den zwei Wochen zusammen erlebt haben. Als einer der Gastgeber nehme ich mir aber die Freiheit, noch einmal drei Situationen hervorzuheben, weil sie ein wunderschönes gemeinsames Erleben beschreiben.

Zweimal haben wir zusammen afrikanisch gekocht, einmal Mandazi, das sind in Fett gebackene Teigbällchen und einmal Pilao, einen köstlichen Eintopf mit Fleisch und Gemüse. Hinterher haben wir gemeinsam alles wieder in Ordnung gebracht. Das hatte schon fast so etwas wie Kochen mit Freunden.
Das dritte ist ein Gesprächsinhalt, der mi