2021/04 - Strahlende Gesichter

Gelungene Überraschung durch Osterglockenlieferservice

Mit unserem Osterglockenlieferservice haben wir am Samstag vor Ostern 78 mal Ostergrüße in Rosengarten an die Haustüren ausgeliefert und dabei in viele überraschte und erfreute Gesichter geblickt.
Schon allein wegen der Freude, die es uns bereitet hat, anderen unverhofft einen kleinen Blumengruß zu überreichen, wird es wohl eine Wiederholung 2022 geben müssen.
Eine rund um gelungene Aktion. Vielen Dank an alle, die unsere Bemühungen für die Partnerschulen mit einer Spende unterstützt und im Rahmen dieser Aktion einen Ostergruß für die Familie, Freunde und Bekannte bei uns bestellt haben.

2021/03 - Osterglockenlieferservice

Anderen eine Freude bereiten

Der Bau der Fachräume an der Partnerschule in Tansania geht gut voran. Wie sich das von Brot für die Welt und der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung unterstütze Projekt der Tansania Initiative gerade entwickelt, lässt sich gut bebildert hier auf der Homepage verfolgen.
Mit Blick auf weitere Projekte startet die Initiative zu Ostern einen speziellen Lieferservice. Unter dem Motto „anderen eine Freude bereiten“ liefern die Mitglieder der Tansania Initiative am Samstag direkt vor Ostern ein Bund Osterglocken coronagerecht an Haustüren in Rosengarten.

Wer also jemand anderes in Rosengarten zu Ostern mit einem kleinen Ostergruß überraschen möchte meldet sich bei der Tansania Initative und überweist dafür einen Betrag von mindestens 10 Euro auf das Spendenkonto.
Man kann sich natürlich auch selber einen Ostergruß ins Haus bestellen „Wir haben uns vorgenommen bis zu 100 Ostergrüße auf diese Weise auszuliefern.“ so Olaf Schröder von der Tansania Initative.
Für das gute gelingen benötigen wir natürlich den Namen der Spenderin, des Spenders und den Namen und die Adresse wohin der Ostergruß ausgeliefert werden soll. Bei nichtantreffen wird der Ostergruß vor der Haustür abgelegt. Claudia Abendroth von der Tansania Initiative ergänzt: „Damit die Bedachten auch wissen von wem der Ostergruß kommt werden wir jeden Ostergruß mit einem kleinen Grußkärtchen versehen.“

Wer diese Aktion nutzen möchte schickt bis zum 28.03.2021 eine E-Mail an olaf.schroeder(at)jugend-rosengarten.de unter Angabe der nötigen Daten für die Auslieferung in Rosengarten.

Spendenkonto:
Kirchenkreisamt Winsen
Sparkasse Harburg-Buxtehude
IBAN: DE69 2075 0000 0007 0066 12
Verwendungszweck: Hilfe für Marangu/Tansania – 9130 1423 01

Alternativ können Sie auch die nötigen Daten und Ihre Spende in einem Briefumschlag beim Kirchenbüro in Nenndorf in den Briefkasten werfen.

2021/02 - Zweite Bauphase

Fachräume für die Makomu Secondary School

Das neue Schuljahr hat in Tansania Mitte Januar begonnen. Die Anmeldezahlen für den neuen Jahrgang sind dieses mal an der Makomu Secondary School besonders hoch. Der Schulleiter kann sich in all den Jahren an keine vergleichbare Zahl erinnern. Statt der üblichen 120 wurden dieses Jahr 186 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Das ist einerseits sehr schön, übersteigt aber die räumlichen Kapazitäten. Umso größer das Interesse, das Bauprojekt schnell voranzubringen.

Nach Auswertung und Abrechnung der ersten Bauphase wurde Ende Januar die vereinbarte zweite Rate der Spendengelder nach Tansania übermittelt, so dass schon Anfang Februar die Bauarbeiten zügig fortgesetzt werden konnten.
Die Bilder geben einen guten Einblick wie der Bau inzwischen voran geschritten ist und die Wände in die Höhe gewachsen sind.
Auf der fertigen Fundamentplatte wurde die Verschalung zum gießen der senkrechten Betonpfeiler vorbereitet. Zwischen den, mit Armiereisen verstärkten, fertig geschütteten und ausgehärteten Pfeilern wurden dann die Wände gezogen.
Die dafür verwendeten Blocksteine aus Kies, Sand und Zement sind typisch für Tansania. Bei früheren Besuchen konnten wir sehen, wie vergleichbare Steine mit entsprechenden Formen in Handarbeit hergestellt werden und auf großen Flächen zum trocknen lagerten.
Mittels einer Holzverschalung und dem darin eingelagertem Geflecht aus Armiereisen wird oberhalb der Wände schließlich das schütten des Ringankers vorbereitet. Zusätzlich werden auf diese Weise Querstreben geschüttet.
Genau wie das bereits stärker ausgelegte Fundament, ist dies eine Vorbereitung darauf, das Gebäude zu einem späteren Zeitpunkt einmal um weitere Stockwerke zu erweitern. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um später problemlos eine Betondecke zwischen Erdgeschoss und erstem Stockwerk zu schütten.
Zu guter letzt ist nun alles unter Dach und Fach. Die neuen Räume liegen trocken unter einem Walmdach und der weitere Ausbau beginnt mit dem Einsetzen der Fensterrahmen.

2020/12 - Baubeginn

Fachräume für die Makomu Secondary School

Der offizielle Baubeginn für die zwei neuen Fachräume an der Makomu Secondary School war jetzt am 23.11.2020.
Kurz zuvor wurde der Bauplatz gerodet. An dieser Stelle hatte sich zuvor der Schulgarten befunden. Dieser wurde auf einer nahe gelegenen Fläche außerhalb des Schulgeländes neu angelegt.
Bis Weihnachten 2020 konnte bereits das Fundament für die zwei Fachräume fertiggestellt werden.

Die Bilder geben einen kleinen Einblick, wie der Bau bis Weihnachten vorangeschritten ist.
Bei Baubeginn wurde der Bauplatz eingemessen und das Ringfundament von Hand ausgehoben.
Anschließend wurde ein Unterbau geschüttet und darauf das Ringfundament gemauert. Darin eingelassen die Armierungen für die senkrechten Betonpfeiler.
Das fertige Ringfundament wurde mit Sand verfüllt und anschließend das Schütten der Fundamentplatte mit einer Lage aus Steinen, Armiereisen und der nötigen Verschalung vorbereitet.

2020/11 - Super Spendenergebnis durch Radreise

Über 2800 Euro für Tansania erradelt

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Was für ein stolzes Ergebnis. 2831,08 Euro hat Saskia Ogoniak bei ihrer Tour im Sommer zusammen mit ihrer kleinen Tochter erradelt. Der Dank unserer Tansania-Gruppe gilt ihr, für diese großartige Initiative, aber auch den vielen Spender*innen, die diese Aktion als Kilometerpaten oder mit einer festen Summe honoriert haben.

Die Reise war schön und anstrengend, so lässt sich das Fazit von Saskia kurzerhand zusammenfassen. Insbesondere Thüringen waren Fluch und Segen, denn die Berge haben ihr sehr zu schaffen gemacht. Auf der ganzen Strecke sind ihr aber immer wieder nette, freundliche und hilfsbereite Menschen begegnet. Bereits beim Auftakt wurde sie in Buchholz begeistert von einer Frau angesprochen, die von der Aktion in der Zeitung gelesen hatte.

Wie so vieles im letzten Jahr, so musste Saskia auch die Tour ein wenig umplanen. Ursprünglich war Budapest als Ziel auserkoren, Corona bedingt musste die Strecke jedoch angepasst werden. Ohne Platten, Unfall und andere Blessuren ging es schließlich 947 Kilometer von Rosengarten bis Regensburg.

Das Ziel war eine Summe von 6800 Euro zu erradeln, diese Zahl entspricht den Kilometern, die Rosengarten in direkter Luftlinie von Marangu in Tansania entfernt ist. Warum muss Marangu auch so weit entfernt sein?! Ziel hin oder her, die erradelte Summe ist beachtlich und wird uns in unseren Bemühungen für unsere Partnerschulen und die Kinder- und Jugendlichen in Tansania ein großes Stück weiterhelfen.
Und wer weiß, vielleicht geht es ja bald von Regensburg weiter. Wir halten euch auf dem laufenden.

Wer mehr von dieser Reise erfahren möchte, findet hier noch im Reisebericht von Saskia weiterlesen.

Meine Radreise für Tansania

Im August 2020 mitten in der lockeren Phase der Corona Pandemie startetet ich meine Radreise Quer bzw. Längs durch Deutschland. Es war für mich eine ganz besonders Vorhaben. Nicht nur das die 1 Monat dauernde Reise von Hamburg nach Budapest gehen sollte sondern auch die Tatsache, dass meine 2-jährige Tochter mich begleitet machte es einzigartig.

Da ich Mitglied der Tansania Initiative bin, kam mir die Idee aus der Reise eine Spendentour zu machen, um mit diesen Spenden wieder neue Projekte an unseren Partnerschulen zu verwirklichen. Dafür suchte ich nach Kilometerpaten, die einen Beitrag pro gefahren Kilometer spenden wollten.

Die Route führte immer an Flüssen entlang, um unnötigen Höhenmeter auszuweichen und um Fernradfahrwegen folgen zu können. Von Nenndorf ging es Richtung Nienburg an der Weser. Um dort entlang der Weser zu fahren, bis zur Trennung der Weser in Hann. Münden. Ab hier ging es sehr klein, wild und hügelig an der Werra entlang. Anschließend war geplant den Main-Donau-Kanal entlang zu fahren, um dann der Donau bis nach Budapest zu folgen.
Doch während unserer Reise wurde die Grenze nach Ungarn gesperrt. Wir änderten unser Ziel auf Wien, auch wenn mir zu dem Zeitpunkt schon bewusst war, dass ich mich beeilen musste, um es in den verbliebenen zwei Wochen noch bis dahin zu schaffen.

Wir fuhren täglich, je nach Begebenheiten der Strecke zwischen 30 km und 50 km. Denn um meiner Tochter gerecht zu werden, wollte ich die Fahrzeit auf 4 Stunden beschränken. Wir besuchten sehr viele Badestellen und Spielplätze, ab 17 Uhr suchten wir uns dann einen Campingplatz für die Nacht. Nur zweimal auf der ganzen Reise haben wir an einem Ort zweimal übernachtet. Unser veganes Essen gab es aus dem Campingkocher und eingekauft haben wir meist im Supermarkt, aber wenn ein Hofladen auf dem Weg lag haben wir diese Gelegenheit immer gerne genutzt.
Das Zelt auf und abbauen wurde mit der Zeit lästig, dafür war jeder Kilometer Richtung Ziel umso spannender. Wir habe echt viel gesehen und viele nette Menschen getroffen. Am Tag 25 haben wir endlich die Donau erreicht und sind in Regensburg gelandet.

Nach langen Überlegungen sind wir dann am 27 Tag 11 Stunden mit dem Zug zurück nach Hamburg gefahren und nicht noch nach Passau und über die Grenze nach Österreich gefahren.
Trotz der, für mich am Anfang enttäuschenden Tatsache, dass wir nicht einmal Deutschland verlassen haben und alles andere als in Nähe von Budapest waren, sind wir ganze 947 km nur mit dem Fahrrad gereist. Nur durch die vielen Kilometerpaten haben wir über 2.831,08 € an Spenden gesammelt.

Zusammengefasst lässt sich sagen, es war eine sehr schöne und anstrengende Erfahrung, die ich so ähnlich immer wiederholen würde.

2020/08 - Radreise für Tansania

Kilometerpaten gesucht

Ich bin Saskia Ogoniak, bin Mitglied der Tansania Initiative und plane eine 4-wöchige Radreise über 1.000 km Länge von Hamburg nach Budapest. Los geht es am 17.08.2020.
Diese Reise widme ich meinem Herzensprojekt und suche nach Kilometerpaten, die einen Beitrag pro gefahrenen Kilometer für unsere zwei Partnerschulen in Marangu spenden. Auch nach meinem Start ist eine Teilnahme noch möglich.
Mein Ziel ist es 6.800 Euro zu erradeln, das Entspricht der Entfernung von Rosengarten nach Marangu. Der Erlös geht zu 100 % nach Tansania.

Gebraucht wird das Geld für Schulgeldpatenschaften und anstehende Projekte, denn nach dem aktuellen Großprojekt, dem Bau der zwei Fachräume an der Makomu Secondary School werden wir an andere Stelle gefragt sein. Ich persönlich möchte mich dafür einsetzen, dass alle Schülerinnen der Schule eine Menstruationstasse bekommen, da viele Mädchen, an den Tagen zu Hause bleiben und so den Unterricht versäumen oder einen Lappen nutzen, weil Hygieneartikel dieser Art sehr teuer sind.

Das Beste am ganzen ist, dass ich die Reise nicht alleine mache, sondern meine kleine Tochter mich begleiten wird. Deshalb ist die scheinbar gut fahrbare Strecke doch eine Herausforderung und ich möchte vorwegsagen, dass der Weg das Ziel ist und ich soweit fahre, wie ich in den 4 Wochen komme, ganz abgestimmt auf unsere Bedürfnisse.

Wie werde ich Kilometerpate?
Kilometerpaten spenden einen vorher frei gewählten Betrag für jeden gefahren Kilometer. Beachte bei den geplanten 1000 km sind 1 Cent pro Kilometer 10 Euro. Sobald die Radtour beendet ist, erfährst du wie hoch dein Spendenbeitrag ist. Unter der Rubrik „Live Verfolgung“ kannst du, wenn ich gerade fahre, live verfolgen wie weit ich schon gekommen bin. Genaueres kannst du auch im Reiseblog nach lesen.
Es sind natürlich auch feste Spenden, unabhängig von der Anzahl der Kilometer möglich, schreib mir dazu.

Was muss ich machen?
Schreibe mir eine Nachricht, wie viel du pro Kilometer spenden möchtest. Wenn du eine Spendenquittung ausgestellt haben möchtest, gibt mir dazu auch eine Info sowie deine Adresse. Es sind auch feste Spenden unabhängig von der Anzahl der Kilometer möglich, schreib mir dazu.

Wie geht es weiter?
Nachdem du eine Nachricht an mich gesendet hast bekommst du ein Bestätigung und genaue Anweisungen wie die Überweisung aussehen sollte. Erst nach Beendigung der Radreise bekommst du eine weitere Nachricht, in der du die genaue Höhe deines Spendenbeitrags erfährst. Dann hast du 2 Wochen Zeit den Betrag zu überweisen.

Wie überweise ich?
Überweisung erst nach Beendigung der Reise am 11.09.2020!
Gebe im Verwendungszweck an: 9130 1423 01, Radreise, vollständiger Name
Für die Überweisung sind nach dem Erhalt der Beitragshöhe zwei Wochen Zeit.

Kontoverbindung
Empfänger: Kirchenkreisamt Winsen
Bank: Sparkasse Harburg-Buxtehude
IBAN: DE69 2075 0000 0007 0066 12
BIC: NOLADE21HAM
Verwendungszweck: 9130 1423 01, Radreise, vollständiger Name

Reiseblog
Zu dem schon erwähnten Reiseblog kommst du über diesen Link. Wer mich live verfolgen möchte und sehen möchte bei wie vielen Kilometern ich gerade stehe kann in diesem Blog auch einen Link dafür finden.

2020/07 - Neue Schulräume für Physik und Chemie

Nach vierjähriger Planungsphase geht es jetzt endlich los!

Große Freude in Rosengarten und Tansania: Zwei neue Unterrichtsräume für Physik und Chemie können an der Makomu Secondary School in Marangu in Tansania gebaut werden. Die Finanzierung steht. Das Geld hat die Tansania-Initiative im Ev.-luth. Kirchenkreis Hittfeld zusammen bekommen. „Trotz Corona kann dieses Großprojekt jetzt richtig Fahrt aufnehmen“, sagt Diakon Olaf Schröder, der die Tansania-Initiative ehrenamtlich leitet. Gebaut wird ein neues Gebäude mit zwei Unterrichtsräumen für Physik und Chemie mit guter Fach-Ausstattung, Sammlungen, Waschbecken und Unterrichtsmaterialen. „Der Bau der neuen Unterrichtsräume ist unser bisher größtes Projekt mit dem längsten Vorlauf. Seit 2016 arbeiten wir an diesem Projekt“, sagt Schröder.

„Etwa 16.000 Euro haben wir in der Tansania-Initiative in den letzten Jahren durch Spenden eingenommen. So haben etwa Schülerinnen und Schüler der Oberschule Rosengarten bei ihren Sozialen Tagen tatkräftig für Tansania gesammelt. Leider musste der Soziale Tag in diesem Jahr wegen Corona ausfallen. Spenden wurden auch auf Flohmärkten, Weihnachtsmärkten und über Gottesdienstkollekten gesammelt“, sagt Schröder. Zwei große Zuwendungen erhielt die Initiative in diesen Tagen: „Je 10.000 Euro wurden uns von der BINGO Umweltstiftung und von Brot für die Welt zugesagt“, sagt Olaf Schröder.

Text und Foto: Carolin Wöhling, Pressesprecherin im Kirchenkreis Hittfeld

Seit 2006 besteht seitens der Oberschule Rosengarten, der Offenen Jugend Rosengarten und der Ev.-luth. Kirchengemeinde Rosengarten eine Partnerschaft zur Kilaremo Primary School in Marangu und der Makomu Secondary School am Fuße des Kilimanjaros in Tansania. Durch Spenden konnten in den letzten Jahren viele Projekte realisiert werden, wie die Erneuerung von Dächern, der Bau von Öfen, Toiletten und die Ausstattung von Räumen.
Die Makomu Secondary School ist keine staatliche Schule, sie ist auf Initiative von Eltern gegründet worden. Die Schulbehörde zahlt nur das Geld für Lehrkräfte. Bei großen Investitionen ist die Schule daher auf Hilfe von außen angewiesen. 309 Mädchen und 221 Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren besuchen derzeit die Klassenstufen 8 bis 11 auf dieser Schule.

„Wir freuen uns riesig, dass der Bau starten kann. Es ist toll, dass die BINGO Umweltstiftung und Brot für die Welt unser Projekt anerkannt haben und unterstützen“, sagt Saskia Ogoniak. „Olaf Schröder hat einen großen Verdienst daran, dass das Projekt realisiert werden kann. Er hat die Anträge an die BINGO Umweltstiftung und Brot für die Welt gestellt, er hält den Kontakt zur Schule in Tansania und leitet unsere Gruppe hier“, sagt Ulrich Ohm. Beide engagieren sich in der Tansania-Initiative und haben die Schule in Tansania bereits besucht.

Die Corona-Krise wird den Bau aller Wahrscheinlichkeit nicht beeinträchtigen. Die Schule war seit März wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Der Schulbetrieb hat aber Ende Juni wieder begonnen. Zehn Monate Bauzeit sind veranschlagt. Vor Ort übernehmen viele Freiwillige noch Bauarbeiten, sie stellen etwa Holz bereit, heben das Fundament aus, bewegen Erdmassen und sind beim Bau dabei.

Text und Foto: Carolin Wöhling, Pressesprecherin im Kirchenkreis Hittfeld

2019/10 - Meine Welt hat viele Gesichter

2014 - Kilaremo - Kinder

Tag der Internationalen Initiativen am Sonntag, 27. Oktober 2019
Wir sind dabei und freuen uns auf euch!

El Salvador, Kolumbien, Südafrika, Tansania, Indien: Die Internationalen Initiativen im Kirchenkreis Hittfeld feiern erstmals gemeinsam ihre Vielfalt am Sonntag, 27. Oktober, von 10 bis 14 Uhr in der Buchholzer St. Paulus-Kirche und im Paulus-Haus. Nach einem Gottesdienst mit internationalen Gästen geht es in Workshops und der Vorstellung der Initiativen um Begegnung, Austausch und Ermutigung. Seien Sie dabei und feiern Sie mit!

„Wir wollen unsere globalen Beziehungen feiern, die Welt zu uns holen und das Bewusstsein für die Größe der Welt schärfen“, sagt Pastor Peter M. Schwarz aus Meckelfeld. Alle Initiativen haben sich im neuen Kirchenkreistags-Ausschuss „Ökumene weltweit“ zusammengeschlossen.

Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst (und parallelem Kindergottesdienst) mit internationalen Gästen in der Buchholzer St. Pauluskirche. Um 11 Uhr geht es in Workshops von Referentinnen des Ev. Missionswerkes Hermannsburg im Paulus-Haus weiter. Gegen 13 Uhr sind alle Gäste zum Mittagessen eingeladen.

In diesen Workshops können Sie mitmachen:

1. Werkstatt ökumenisches Lernen: Wie sehen internationale Gottesdienste aus, was können wir von anderen Kulturen lernen? Mit Insa Brudy.
2. Freiwilligendienst Nord-Süd: Ein Jahr im Ausland mit Lea Hempel.
3. Freiwilligendienst Süd-Nord: Interkulturelle Erfahrungen in Deutschland. Mit Katharina Rausch.
4. „…und sie jagen dem Leben nach…“: Beiträge zur Entschärfung der Krise im Kontext von Flucht und Migration. Mit Dr. Mirjam Laaser.
5. Can you feel the connection? Wie unterschiedlich und doch verbindend Musik sein kann. Mit Indra Grasekamp.

Weitere Informationen über die Initiativen erhaltet ihr unter: https://www.kirchenkreis-hittfeld.de/kirchenkreis/internationales.html

Wir freuen uns auf euch beim ersten gemeinsamen Tag der Internationalen Initiativen am Sonntag, 27. Oktober!

2018/12 - Kasperletheater auf dem Nenndorfer Weihnachtsmarkt

Am Sonntag, den 16.12.2018 um 13.45 Uhr präsentieren wir in der Kreuzkirche Nenndorf die abenteuerliche Geschichte:

Der Kasper in Afrika.
In dieser Geschichte reist der Kasper zusammen mit seiner Freundin Gretel nach Tansania, um dort seine Großmutter aus der Höhle des Löwen Simba zu befreien. Wie es dazu kam, was der Kasper auf seiner Reise alles erlebt und ob es ihm schließlich gelingt die Großmutter zu befreien, erfahrt ihr auf dem Nenndorfer Weihnachtsmarkt. 

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber über eine Spende für unser Schulpartnerschaftsprojekt.

Wer mehr über unsere Schulpartnerschaft erfahren möchte kann uns während des gesamten Weihnachtsmarktes im Eingangsbereich der Kreuzkirche finden und ansprechen.

2018/11 - Tansania live an der Oberschule

Ende November 2018 haben erstmals drei Schülerinnen und ein Schüler aus der Klasse 10d (Fabienne, Vivien, Emily und Nick) mit Schülerinnen und Schülern aus unserer Partnerschule, der Makomu Secondary School, über Skype Verbindung aufgenommen. Es war ein erster Kontakt, ein erstes Kennenlernen ein erstes direktes miteinander Sprechen.

Neugierig und interessiert saßen sich beide Gruppen mehr als 6000 km voneinander entfernt gegenüber. Das war schon ein spannender Moment, plötzlich tauchen auf dem Bildschirm die Gesichter der Partner aus Tansania auf. Natürlich ist man am Anfang immer ein wenig schüchtern, aber bald schon unterhielten sich die Gruppen über Themen, die nicht auf den vorbereiteten Zetteln standen.
Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig vorgestellt hatten, ging es zunächst um Schule, Freizeit und Zukunft nach der Schule, weiter um Sport und natürlich um Fußball, dann auch darum, wie Weihnachten hier und in Tansania gefeiert wird. Der Gebrauch von Handys und das Thema „Schuluniformen“ hätte zu noch weiteren Diskussionen führen können, leider war das Internet nicht stabil und die Verbindung wurde mehrfach unterbrochen.
Insgesamt wurde die Stimmung lockerer und unsere Schülerinnen und Schüler würden so einen Skype-Kontakt gerne wiederholen. Wir denken, es war ein toller Start und um zukünftig noch stärker einen Kontakt auf Schülerebene zu ermöglichen, ist die Nutzung von Skype eine prima Sache.

2018/07 - Bis bald auf meinem Reiseblog!

Unsere Botschafterin auf Zeit vor Ort

Nun ist meine Abreise schon zum greifen nah. Leider werde ich aufgrund der tansanischen Bürokratie, die es einem sehr schwer macht, länger als 3 Monate im Land zu bleiben, nur die Hälfte der anfänglich vorgesehenen Zeit vor Ort sein. Starten tue ich wie geplant am 09.07.2018 und nach 3 Monate geht es wieder nach Hause. Wie bereits angekündigt, habe ich einen Reiseblog, auf dem ich wöchentliche Updates mit Fotos veröffentlichen werde.

Vor Ort werde ich bei Mr. Mosha, seiner Frau und deren beiden Töchter wohnen. Mr. Mosha hatte schon bei unserem letzten Aufenthalt freundlich angeboten, dass einer von uns gerne mal im Gästezimmer schlafen könnte. Seine Frau arbeitet an der Makomu Secondary School, wo ich sie auch bereits kennen gelernt habe. Ich freue mich darauf, die Beiden wiederzusehen.
Ich hoffe, dass ich mich mit den Töchtern gut verstehen werde und sie mir vielleicht beim Lernen der Sprache, beim Erkunden des Dorfes und allgemein beim Kennenlernen der tansanischen Kultur helfen können. Gespannt bin ich auf die Schüler und besonders freue ich mich darauf, mich mit ihnen wieder ausgiebig unterhalten zu können. Mein genauer Aufgabenbereich ist noch nicht ganz klar, aber mich erwarten viele unterschiedliche Aufgaben und Bereiche.
Außerdem werde ich eventuell die Gelegenheit bekommen, einen Nationalpark zu besuchen und möglicherweise auch Sansibar – was mit karibisch blauen Wasser, weißen Sandstränden und natürlich herrlichen warmen Wetter (mit einer Durchschnittstemperatur von 25 bis 28 Grad das ganze Jahr über), ein Traum wäre.

Wer sich davon, von der Schule und allgemein von meiner Reise gerne Bilder ansehen möchte und Berichte interessieren, kann sich meinen Blog jederzeit angucken.

Den direkten Weg zu meinem Blog findest du hier: Anabel is far away

Ganz liebe Grüße,
Anabel Marquardt

PS: Bis bald auf meinem Blog!

2018/05 - Unsere Botschafterin auf Zeit vor Ort

2016-makomu-partnerschaftsvertrag-4

Seit 2010 bin ich, Anabel, mit viel Freude dabei, Tansania und unsere Partnerschulen, zu unterstützen. Seit ich mich in der 6. Klasse der Tansania AG an der Oberschule angeschlossen habe, haben wir einiges geschafft – sowohl in Tansania als auch hier. Auch nach meinem Abschluss an der Oberschule habe ich mich weiter in der Tansania Gruppe engagiert und bei der letzten Reise im Jahr 2016 bot sich mir die Möglichkeit dabei zu sein. Vor Ort wurden wir sehr freundlich aufgenommen – einer der Punkte, der mich an Tansania und den Menschen dort begeistert!

Aufgrund meiner positiven Erfahrung möchte ich die Schüler und Lehrer an der Makomu Secondary School gerne intensiver unterstützen. Die Möglichkeit dafür bietet sich nun dieses Jahr nach meinem Abitur. Ich werde nach Tansania reisen. Nach anfänglicher Planung stellte ich fest, dass ich mich um mehr Dinge kümmern muss, als vermutet. Wer denkt denn auch daran, dass man eine Taschenlampe dabei haben muss, falls mal wieder der Strom ausfällt…? Neben diesen sehr praktischen Dingen waren aber auch viele andere Fragen offen, wie Unterkunft, Visabeantragung, Krankenversicherung, Flugbuchung …
Nachdem inzwischen vieles geklärt ist sehe ich meinem Leben in Tansania, vom Juli bis Dezember, mit großer Freude entgegen.
Ich werde an der Schule mehrere Tätigkeiten ausführen können – von Englisch unterrichten bis Lebenskompetenzen vermitteln – und erhoffe mir, durch meinen Aufenthalt die Partnerschaft weiter zu festigen. In einem Blog werde ich für jeden, der interessiert ist, die neusten Updates meines Aufenthaltes und meiner Erlebnisse, veröffentlichen. Ebenfalls werde ich für die Partnerschaft mit dem Schulleiter, sowie den Lehrern, vor Ort weitere Ideen und Möglichkeiten ausarbeiten und, wenn möglich, gleich umsetzen.
Den Link zu meinem Blog werde ich im nächsten Gemeindebrief bekanntgeben.
Somit verbleibe ich mit Vorfreude auf meine Reise und mit freundlichen Grüßen

Ihre/Eure Anabel Marquardt

2017/09 - Erster Besuch aus Marangu geplant

2017 - Makomu - Erster Gegenbesuch

Während unsere Partnerschaft mit Kilaremo eher Projektbezogen ist, steht bei Makomu bislang mehr das Kennenlernen und der Austausch im Vordergrund. Damit sind für die Zukunft keine Projekte ausgeschlossen, manches ist auch schon andiskutiert und in Planung. Für dieses Jahr ist ein erster Gegenbesuch geplant.

Zwei Lehrer/innen werden uns in Rosengarten besuchen, um die Partnerschaft auf Augenhöhe zu festigen und zu vertiefen. Ganz so wie es als Ziel in unserem Partnerschaftsvertrag lautet: „Gegenseitige Besuche und Austausch von Delegationen so oft wie möglich“. Um dies zu ermöglichen, wird jedoch ein großer Teil der Reisekosten von unserer Seite zu tragen sein.

2017/06 - Projektplanungen für Kilaremo

2017 - Kilaremo - Instandsetzung Dächer und Zwischendecken

Bei unserem letzten Besuch im Sommer 2016 sahen wir die maroden Decken in einigen Klassenräumen. Die Dächer sind zum Teil nicht dicht, was zur Folge hat, dass die Zwischendecken bereits an einigen Stellen aufgrund der Nässe durchgefault und schimmelig sind.

Der Unterricht in Räumen, in denen es reinregnet macht keinen Spaß. Doch Schimmel an der Decke gefährdet zudem die Gesundheit der Schüler/innen und Lehrer/innen. Aus diesem Grund soll schnellstmöglich das Dach der betroffenen Räume abgedichtet und die Zwischendecken instandgesetzt werden. Unser Projekt für 2017 an der Kilaramo Primary School.

2017/06 - Sozialer Tag für Afrika am 20. Juni 2017

2016 - Kilaremo - Begegnungen

Zum zehnten Mal findet in diesem Jahr, kurz vor den Sommerferien der Soziale Tag für Afrika an der Oberschule Rosengarten statt. Der Tag trägt dazu bei, im Rahmen unseres Schulpartnerschaftsprojektes konkrete Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort in Marangu / Tansania zu ermöglichen.

Die Idee des Sozialen Tages besteht darin, das die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Rosengarten für einen Tag arbeiten gehen und ihren Lohn für das Projekt spenden.

In den letzten Jahren sind darüber viele Spendengelder zusammengekommen, die für unsere Partnerschulen eingesetzt werden konnten. Was im einzelnen daraus geworden ist, kann man auf den Tansania Seiten dieser Homepage sehen und nachlesen.

Sollte nun ein Jugendlicher bei Ihnen für diesen Tag um bezahlte Arbeit nachfragen, freuen wir uns, wenn Sie dies möglich machen. Detaillierte Informationen bringen die Jugendlichen mit. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!